Für uns steht die Umwelt- und materialspezifische Produktkonformität über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg an oberster Stelle. Bereits in der Entwicklungsphase legen wir großen Wert darauf, alle gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben zuverlässig zu erfüllen. Dabei behalten wir nicht nur die wachsende Komplexität der regulatorischen Anforderungen im Blick, sondern auch den technologischen Wandel und die steigenden Erwartungen unserer Kunden und der Gesellschaft. Unser Ziel: nachhaltige, gesetzeskonforme Produkte, die heute und in Zukunft Verantwortung übernehmen.
Environmental Product Compliance Management (EPCM) steht bei uns für ein systematisches und ganzheitliches Vorgehen zur Sicherstellung der Umwelt- und Materialkonformität von Produkten entlang des gesamten Lebenszyklus. Wir übernehmen Verantwortung – nicht nur in Worten, sondern durch messbares Handeln.
EPCM umfasst die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen wie beispielsweise RoHS (Beschränkung gefährlicher Stoffe) und REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Darüber hinaus richten wir den Blick auf Zukunftsthemen wie Ökodesign und zirkuläre Wertschöpfung.
Unser Ziel: Produkte, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch umweltgerecht, zukunftssicher und gesetzeskonform sind. Durch ein konsequentes Environmental Product Compliance Management stellen wir sicher, dass Umweltaspekte bereits frühzeitig in Entwicklung, Produktion und Einkauf integriert werden.
Warum ist EPCM wichtig?
Weil Umwelt- und Materialkonformität mehr sind als nur ein gesetzliches Muss – sie sind ein Qualitätsversprechen und ein Beitrag zur globalen Nachhaltigkeit.
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Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) regelt die Beschränkung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Begrenzt werden unter anderem der Einsatz von Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom, bromierten Flammschutzmitteln (PBB, PBDE) sowie bestimmten Phthalaten (DEHP, BBP, DBP, DIBP). Ziel ist es, Umwelt- und Gesundheitsrisiken entlang des gesamten Produktlebenszyklus wirksam zu minimieren. Zur EU Richtlinie
Informationen zur REACH und RoHS Konformität unserer Produkte finden Sie im Weidmüller E-Shop Mehr erfahren
Die europäische Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) regelt den Umgang mit chemischen Stoffen entlang der Lieferkette. Wir übernehmen Verantwortung für die Kommunikation innerhalb der Lieferkette und stellen sicher, dass alle relevanten Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 eingehalten werden. Ziel ist es, Risiken für Mensch und Umwelt frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.
Zur European Chemicals Agency
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Die SCIP-Datenbank (Substances of Concern In articles as such or in complex objects – Products) dient der Erfassung besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen gemäß EU-Abfallrahmenrichtlinie. Auch industrielle Elektro- und Elektronikgeräte unterliegen dieser Meldepflicht, wenn SVHC über 0,1 Massenprozent enthalten sind. Weidmüller kommt dieser Verpflichtung konsequent nach und übermittelt alle relevanten Produktinformationen an die ECHA.
Zur European Chemicals Agency
Konfliktmineralien wie Zinn, Tantal, Wolfram und Gold können aus Abbaugebieten stammen, in denen sie zur Finanzierung bewaffneter Konflikte beitragen. Weidmüller kommt seiner unternehmerischen Sorgfaltspflicht nach und stellt durch transparente Prozesse in der Lieferkette sicher, dass verwendete Rohstoffe aus konfliktfreien Quellen stammen. Dabei richten wir uns nach den Anforderungen der EU-Verordnung sowie dem Dodd-Frank Act. Zur Responsible Minerals Initiative
Unser Ziel – Umweltwirkungen sichtbar machen
Ob EPD, PCF oder LCA – all diese Begriffe stehen für eines: die ganzheitliche Betrachtung der Umweltwirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg. Von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Transport bis hin zur Nutzung und Entsorgung erfassen wir in der Lebenszyklusanalyse (LCA) verschiedene Umweltindikatoren wie beispielsweise die CO2-Emissionen in Form des Product Carbon Footprints (PCF) – und stellen sie transparent in Umweltdeklarationen (EPDs) bereit.
Bis Ende 2030 wird Weidmüller für mindestens 80 % der Produkte, gemessen am Umsatz, einen PCF berechnet haben.
Wenn Sie noch Fragen zur umweltbezogenen Produktkonformität haben, wenden Sie sich bitte an:
green-compliance@weidmueller.com